Gute Quoten für Gottes Boten

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Mittlerweile sind wir längst schon wieder im Mai angekommen.

Und wie schon im letzten Jahr begann dieser Monat für uns mit dem Familienfest “Bunte Platte“, das am 1. Mai erneut mitten in Hohenschönhausen stattfand.
Dieses Mal konnten uns die laute (und gewöhnungsbedürftige) Musik ebenso wenig schocken, wie die buntgemischten Stände und einige Festbesucher, denen das “Anheitern” mit Alkohol offensichtlich gelungen war.

Es wird den Leser kaum wundern, dass wir nicht wegen Musik, Ständen und Alkohol gekommen waren - auch strebten wir nicht danach, unsere Ideen zur Weltverbesserung kundzutun, wie das die ein oder andere dort vertretene politische Partei im Sinn zu haben schien.
Unser Anliegen stand einmal mehr in verschiedenen Handzetteln und kleinen Heften - und dieses Mal auch kompakt auf Visitenkarten: Wir hatten einige entscheidende Fragen an die Menschen: Wir wollten mit ihnen darüber reden, woher sie kommen und wer sie sind, was mit dieser Welt falsch läuft und was die Lösung dafür ist. Denn wenn das Treiben des Festes zu Ende geht, startet doch ein jeder wieder in seinen 2. Mai - und ist mit diesen zentralen Lebensfragen konfrontiert.

Vor diesem ernsten Hintergrund hatten viele BiGeBeler die “Bunte Platte” aufgesucht - mehr als 50% der Geschwister waren dort vertreten!
Diesem Einsatz und Gottes Wirken ist es zu verdanken, dass wir nun dankbar auf eine ganze Menge Gespräche zurückblicken und weiter für die Menschen beten können, mit denen wir reden durften - so hart und getäuscht das Herz von vielen auch war.

Angesichts der Tatsache, dass wir mit dieser Quote dennoch nur einen verschwindend kleinen Teil der Festbesucher und einen um ein Vielfaches geringeren Teil unserer Umgebung erreichen konnten, wollen wir die Ermutigung dieses Ereignisses mitnehmen, um weiter in Mut, Weisheit, Klarheit und Eifer für die Verkündigung der Frohen Botschaft zu wachsen.

Ja, es wäre etwas Großes, wenn die Bayern die Champions League gewinnen, und ja, es wäre gigantisch, wenn Deutschland den EM-Titel holt. Gerade zu phänomenal, wenn der Euro gerettet werden kann und eine große Leistung, wenn die Bemühungen der Menschen die globale Erwärmung stoppen könnten.
Aber wie viel wichtiger und wunderbarer, wenn die Menschheit endlich erkennen darf, wofür sie geschaffen wurde und was sie nun tun sollte.
Das wünschen wir einem jeden von ganzem Herzen!

Orientierungslosigkeit trifft den Masterplan

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Der ein oder andere von uns erinnert sich vielleicht noch, wie er in Kindergarten und Grundschule “Mutter, Vater, Kind” spielte. Ein beliebtes Spiel, mit dem ein Kind in jungen Jahren schon mal andere Familienrollen einnehmen konnte.

Was die Kinder wohl in ein paar Jahren miteinander spielen werden (- falls sie überhaupt noch miteinander und nicht nur mit Konsolen, PCs oder Handys spielen)?
Vielleicht: “Mutter und Kind”, “Oma, Opa, Kind”, “Vater, Vater, Kind”?
Am gestrigen Sonntag haben wir in der Predigt sogar davon gehört, dass einige am liebsten alles abschaffen würden, was irgendwie mit Familie, Ehe, Sexualität und Liebe zu tun hat. Vor allem aber “muss die Familie weg - mit all ihren Formen der Unterdrückung”…

Diese heutige Einstellung und die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft ist bedenklich. Für einige mag es aber der völlig rationale Schluss sein, die Familie und alles was sie mit sich bringt zu verabscheuen - weil es ihm nichts als Enttäuschung gebracht hat…

Einmal mehr könnte den Männern, Frauen und Kindern unendlich geholfen werden, wenn sie aufhören würden, auf leidvolle Erfahrungen und sogenannte Experten zu hören, sondern sich dem Masterplan für die Familie zuwenden würden.
Wo dieser zu finden ist? Ganz einfach - bei dem, der auch den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat. Er hat von Anfang an die Familie eingesetzt, Er hat ihre Grundlagen und Richtlinien bestimmt und Er gibt auch Wegweisung, wenn in der Vergangenheit bereits Dinge schief gegangen sind!

Mal ganz abgesehen davon, dass ein Leben nach dem Willen Gottes unfassbare Schätze der Ewigkeit verspricht, so können wir schon hier auf Erden erleben, dass ein Familienleben nach dem Masterplan Gottes überreichen Segen bringt.
Du und ich - wir können selbst wählen, was wir wollen: Streit, Scheidung, Entfremdung, Gewalt und Traurigkeit - oder Ordnung, Harmonie, Liebe, Versöhnung und Wachstum einer Familie nach Gottes Herzen!

Und wenn Du glaubst, dass das “schon wieder solche leeren Worthülsen und falsche Versprechungen dieser Christen” sind, dann fordere ich Dich heraus, deine Vorurteile abzulegen und dir Gottes Masterplan zumindest erst einmal anzuhören!

Wie wir in der Bibelgemeinde hast Du nämlich ab sofort das Vorrecht, mitzuhören, wie unser Hirte Dieter uns auf Basis von Epheser 5-6 diesen Masterplan vorstellt. In elf Predigten werden wir tiefgehend studieren, was Gottes Plan für die Familie im Allgemeinen, für Ehefrauen, Ehemänner, Kinder und Eltern ist.
Sehr gerne würden wir Dich dazu sonntags um 10.30 Uhr in unserem Gottesdienst begrüßen, laden Dich aber auch zum Hören (und Sehen) der Predigten via Predigtarchiv bzw. Livestream ein! Lass es Dir nicht entgehen!

Ausrüstung für die Gesandten

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“Gleichwie mich der Vater ausgesandt hat, sende ich euch!”
So sprach der auferstandene Christus zu Seinen Jüngern, die angsterfüllt und glaubensschwach hinter verschlossenen Türen saßen. Was ein Kontrast diese Worte Jesu zu ihrer Situation darstellten!
Aber einige Wochen später sandte der Herr ihnen den Heiligen Geist - und dann konnte sie nichts mehr halten: Auf Einschüchterungen der jüdischen Autoritäten antworteten sie nur “Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen” und verkündigten so tagein tagaus jedem, der es hören wollte - oder auch nicht -, das Evangelium!

Als die Nachfolger Christi von heute hat sich ebenso wenig daran geändert, dass der Heilige Geist in uns wohnt, wie an der Tatsache, dass Christus uns in die Welt gesandt hat, Seine Botschaft kundzutun! So wurden auch wir heute durch den Predigttext aus Johannes 20,19-29 herausgefordert, uns nicht aus Furcht vor denen, die uns möglicherweise ablehnen und verfolgen, in unseren vier Wänden zu einzuschließen…

Um als Bibelgemeinde weiter darin zu wachsen, mutige, weise und treue Zeugnisse unseres Herrn zu werden, wollen wir in den nächsten Wochen einmal mehr in unsere evangelistische Ausrüstung investieren:
Ab kommendem Sonntag, den 15. April haben wir das Vorrecht, von unserem Hirten Dieter im Rahmen eines Evangelistaionskurses in den sonntaglichen Bibelstunden in dieser so wichtigen Disziplin unterwiesen zu werden.

Unsere Geschwister in Christus bitten wir also: Betet zu dem Herrn der Ernte für unser Anliegen und die Menschen an unserem Ort. Und wenn ihr selbst hinter “verschlossenen Türen” sitzt, dann geht raus und folgt dem Auftrag Jesu! Gott segne euch!
Und

Ostern ist auferstanden?

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Wenn alljährlich die bunten Plastikeier ihre dunklen staubigen Kisten im Keller verlassen dürfen und an den mit ersten Blättern des Frühlings bestückten Zweigen hängen, stellt der aufmerksame Beobachter schnell fest: “Ostern ist auferstanden.

Nach Monaten von kahlen Zweigen, grauem Himmel und nasskaltem Wetter springt solch bunter Schmuck durchaus ins Auge. Aber ist Ostern wirklich auferstanden? Kann es denn auferstehen? Ich meine: Sagen die Eier im Keller: “Oh, die Fastnachtskostüme sind wieder hier unten gelandet, jetzt ist unsere Zeit gekommen?”
Wer ist eigentlich Ostern, dass es auferstehen könnte? Gibt es einen Herrn Ostermann oder eine Frau Osterfrau? Oder vielleicht eine/n Herr/Frau Osterhase?

Oder haben die klugen Menschen unserer Zeit, die doch immer dickere Bücher schreiben, höhere Grade erlangen, und mehr zu wissen meinen als jemals zuvor, in den vergangenen Jahren ausversehen ein wichtiges Detail vergessen? Könnte es gar sein, dass es ihnen zwar gelingt, die Kiste mit Ostereiern Jahr für Jahr auszugraben, aber sie doch nicht imstande sind, die Bibel aus dem Schrank zu holen?

Ist es nicht traurig, dass sie jährlich kümmerliche Ostereier und Schokoladenhasen “auferstehen” lassen, aber gar nicht wissen, dass ein Mensch, der gestorben war, wieder lebendig wurde? Ist das nicht eine extrem faszinierende Tatsache - ganz zu schweigen davon, dass dieser Mensch sogar beansprucht, ihr Retter zu sein, und ihrem sinnlosen Osterhasen-Leben Sinn geben zu können?

An alle, die noch keine Ohr-stereier-Stöpsel in den Ohren haben:
JESUS CHRISTUS IST AUFERSTANDEN!
Er, der um der Menschen willen am Kreuz einen grausamen Tod starb, und in Seiner Macht als Gott selbst, aus dem Grab herauskam und Menschen begegnete.
ER IST WAHRHAFTIG AUFERSTANDEN!
Ganz im Ernst: Diese Wahrheit ist entscheidend für dein Leben - ignoriere sie nicht!!!

Wir laden dich ein, mit uns Ostern zu feiern. Von mir aus auch mit Schokolade und (Frühstücks-)Eiern - aber vor allem mit dem auferstandenen HERRN!

Du bist herzlich in die Wustrower Straße 52 eingeladen, zu:

  • Gottesdienst am Karfreitag, 6. April 2012, 16 Uhr
  • Osterfrühstück am Ostersonntag, 8. April, 9 Uhr
  • Gottesdienst am Ostersonntag, 8. April, 10.30 Uhr.

10 Jahre nach dem Wohnzimmer

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Wir schreiben den 24. März 2002 und befinden uns im kleinen Wohnzimmer der Familie G. in der Eddastraße 17 in Französisch Buchholz. Hier, im Bezirk Pankow im hohen Norden Berlins, war an jenem Sonntagmorgen die Geburtsstunde, oder besser der Geburtsgottesdienst, der Bibelgemeinde Berlin.

Im Gegensatz zu manch anderem hat Kristjana noch einige Erinnerungen an diese gemeinsame Versammlung: „Beim ersten Gottesdienst waren wir drei Familien zusammen – und auch der EBTC-Student Martin M. war dabei. Das Wohnzimmer war sehr klein für uns, die Stühle hatten wir im Kreis angeordnet und alles hatte eher einen Hauskreischarakter. Cary hat an diesem Sonntag gepredigt – und die Predigt im Sitzen gehalten.“

Zehn Jahre ist dieser denkwürdige Tag nun her, an dem es Gott gefiel, die Bibelgemeinde Berlin ins Leben zu rufen und im äußersten Nordosten Berlins Seine Gemeinde zu bauen. Heute können wir auf diese zehn Jahre zurückblicken und dankbaren Herzens Gott für Sein Werk loben.

(wer mehr über die Anfänge und Fortgänge der BiGeBe erfahren möchte, wird dazu in unserer Gemeinde-Chronik fündig)

Wer weiß, dass in der Menschheit “keiner gerecht [ist], auch nicht einer” und “alle die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus Verfolgung erleiden [werden]“, der weiß auch, dass es in unserer gefallenen Welt nicht leicht ist, Gemeinde zu bauen.

Wer weiß, dass ich mich auch als Christ oft dabei wiederfinde, “nicht das Gute [zu tun], das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will” und unser “Widersacher, der Teufel, [umhergeht] wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann”, den wird es nicht wundern, dass auch unsere zehnjährige Gemeindegeschichte voll von Schwächen, Fehlern und Sünden ist.

Aber wer weiß, dass Christus das “Haupt des Leibes, der Gemeinde” ist und die Fäden in der Hand hält und dass Gott “alles nach dem Ratschluss Seines Willens [wirkt], damit wir zum Lob seiner Herrlichkeit dienten”, der kann neben all den freudigen Erlebnissen und Entwicklungen auch die Schwierigkeiten als etwas sehen, was unsere Demut und unsere Abhängigkeit mehren soll - wie Er auch den Paulus lehrte: “Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen!”

Es ist die größte Freude, die ein Mensch erleben kann, Gott zu kennen und von Ihm begnadigt zu sein - in diesem Leben und in Ewigkeit! Das ist unsere Freude!
Wir danken dem Schöpfer und Richter des Universums, dass wir in Seinem Dienst stehen dürfen und Ihn im Rahmen unserer Gemeindearbeit immer mehr kennen und lieben lernen dürfen.

Jetzt wie damals ist unser größtes Anliegen: “Dem aber, der weit über die Maßen mehr zu tun vermag, als wir bitten oder verstehen, gemäß der Kraft, die in uns wirkt, Ihm sei die Ehre in der Gemeinde in Christus Jesus, auf alle Geschlechter der Ewigkeit der Ewigkeiten! Amen.”

Kinderliederkennenlernundzusammensingnachmittag

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Ich sing’ euch kein Lied von großen Leuten,
von Leuten die Leuten was bedeuten…
Ich singe ein Lied für all die Kleinen…

so heißt es in einem bekannten Kinderlied. Daneben gibt es noch viele, viele weitere “Lied(er) für all die Kleinen” - davon wissen zahlreiche Kinder- und Jungschargruppen, Freizeitteilnehmer, usw. im wahrsten Sinne “ein Lied zu singen”.

Die BiGeBe-Kinder aber wahrscheinlich eher weniger - ähnlich wie ihre Kinderstundenleiter kennen sie wohl eher nur die Hälfte ihres Liederordners. Und auch wenn es natürlich große Freude macht, jede Woche mit dem Indianer leise “durch den Wald zu schleichen”, nur um dann später mindestens zehnmal so laut “Halt!” zu rufen, wollen auch wir besser aus den großen Liedersammlungen schöpfen und den Schöpfer so in all Seiner Größe kennen und loben lernen!

Dafür treffen sich die BiGeBeler - Kinderstundenmitarbeiter, Eltern, Kinder, und jeder, der gerne mit dabei sein möchte - am kommenden Samstag um 15 Uhr zum großen Lieder-kennen-und-singen-lernen!
Neben dem “unerforschten Teil” unseres Liederordners wollen wir diesen dann auch um ein paar Lieder erweitern, die mit biblischen Texten und schönen Melodien unser Gefallen finden.

Wie schön, dass wahr ist, was im Refrain des zu Beginn erwähnten Liedes besungen wird:

Jesus liebt Kinder! Ruft es laut in alle Welt.
Gibt es etwas Größeres das zählt?!

Denn ich habe nichts verschwiegen!

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1. Mose, 2. Mose, 3. Mose, 4. Mose, 5. Mose, Josua, Richter, Rut, 1. Samuel, 2. Samuel, 1. Könige, 2. Könige, 1. Chronik, 2. Chronik, Esra, Nehemia, Ester, Hiob, Psalmen, Sprüche, Prediger, Hohelied, Jesaja, Jeremia, Klagelieder, Hesekiel, Daniel, Hosea, Joel, Amos, Obadja, Jona, Micha, Nahum, Habakuk, Zefanja, Haggai, Sacharja, Maleachi…

Vielleicht haben auch Sie diese Reihe schon mal auswendiggelernt, um sich in Ihrer Bibel besser zurecht zu finden - hier handelt es sich nämlich um die Bücher des Alten Testaments, wie sie in der deutschen Bibel angeordnet sind.
39 Bücher voller Wahrheit Gottes.

Aber wer kann erklären, was es mit ihnen allen auf sich hat? Wer war der Autor der Chronik-Bücher, zu welcher Zeit wurden die Klagelieder geschrieben, was war der geschichtliche Hintergrund des Buches Amos und wie ist das Buch Prediger auszulegen? Welche Gliederung empfiehlt sich für das Buch Richter und was sind die Hauptaussagen von Sacharja?

Bei seinem Abschied von den Ältesten in Ephesus sagte Paulus ihnen die folgenden Worte (Apostelgeschichte 20,27):

Denn ich habe nichts verschwiegen, sondern habe euch den ganzen Ratschluss Gottes verkündigt.

Paulus wusste, dass die Gemeinde in Ephesus - wie auch Gemeinden an allem Orten - nichts so sehr braucht, wie das Wort Gottes. Also gab er ihnen weder menschliche Philosophie noch psychologische Ratschläge. Auch blieb er offensichtlich nicht bei den fünf Büchern Mose stehen - wie das bspw. andere Gruppierungen zu tun pflegen… nein: Er lehrte den ganzen Ratschluss Gottes!

Auch wenn wir uns nicht auf die Schulter klopfen und behaupten können, wir hätten jedes Wort des Herrn studiert und gelehrt, so ist doch das unser Vorbild, was der Apostel hier sagte: Den ganzen Ratschluss lehren. Jedes Wort Gottes ist wichtig - so schreibt Paulus ja auch an Timotheus (2. Timotheus 3,16):

Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.

In diesen Tagen geht bei uns in der Bibelgemeinde ein mittlerweile 15-monatiges Projekt dem Ende zu: In den Bibelstunden, die wir sonntags halten, nacheinander jedes Buch des Alten Testamentes zu lehren und - so weit der Herr es uns durch Seinen Geist und viele Menschen, die das Wort Gottes vor uns studiert haben, erkennen lässt - aufzuzeigen, was sein Autor, seine Umstände, sein Hintergrund, seine Themen, seine Empfänger, seine Schwierigkeiten, seine Aufforderungen und Erklärungen sind.

Möge Gott Sie und uns alle zu besseren Studenten Seines Wortes machen - nicht um mit Wissen zu prahlen oder selbstgerecht zu werden, sondern um dem Wesen unseres Gottes und Seinen Geboten immer besser zu entsprechen. Zu Seiner Verherrlichung!

Ein König, der sich unterordnet

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Überall hört man von Machthabern, die sich unrechtmäßig bereichern, sich Statuen bauen und verehren lassen, gegen Andersdenkende mit Gewalt vorgehen.
Aber man stelle sich nur einmal vor, ein Prinz würde in einem Slum aufwachsen, in ärmlichen Verhältnissen. Statt an der Tafel seines Vaters zu speisen, hart für sein Brot arbeiten; statt hoch geschätzt zu werden, sich respektlos behandeln lassen. Und das alles wohlwissend, dass er eigentlich ein Königssohn ist, der sich ein solch hartes Leben niemals antun müsste.

Wir können keine Vergleiche für den König der Könige, für den Herrn und Gott Jesus Christus finden - Seine Erniedrigung ist beispiellos.
Und gerade deshalb ist der Blick auf Sein Leben, von dem uns die Bibel so ausführlich berichtet, so faszinierend: Ein König der Könige, Gott selbst, lebt unter den Menschen. Und das nicht am schönsten Ort auf Erden, um ein bequemes Leben zu haben und den Planeten wieder möglichst unbeschadet zu verlassen, noch nicht einmal studierend und sich unter den Angesehenen des Volkes bewegend, sondern in ärmlichen Verhältnissen und selbst hart arbeitend.

Und damit nicht genug: Als sündloser Gott-Mensch ordnete Er sich sogar Seiner sündigen Regierung und Seinen sündigen Eltern unter und war gehorsam (Lukas 2). Auch wenn die Bibel nicht sehr ausführlich über Sein Leben als Kind und als junger Mann berichtet, können wir sehen, wie Er als ganz normaler Mensch aufwuchs - und zunahm an Weisheit, Kraft, Größe und Alter.

Wie wir schon berichtet haben, betrachten zwei unserer Hauskreise gerade das Leben Jesu - und staunen über Seine Erniedrigung und Seine Unterordnung. Das Leben unseres Herrn von den Grundzügen an zu kennen, ist ein großes Privileg und für jeden Christen so wichtig!
Und so schreitet auch der dritte Hauskreis weiter in seiner Betrachtung des Johannesevangeliums voran und studiert die Worte dieses Menschen, der sich so gewaltig von JEDEM anderen unterscheidet!
Schließlich freuen wir uns darauf, am morgigen Sonntag wieder eine Predigt aus dem Philipperbrief zu hören - über Christi Selbstentäußerung in Kapitel 2,5ff.

Auf der Basis all dessen, was Christus lebte und litt, wurde Ihm ein “Name verliehen, der über allen Namen ist”, schreibt Paulus den Philippern.
Deshalb muss die Betrachtung des Lebens und Erniedrigens Jesu uns unweigerlich zum Lobpreis Gottes führen!

Und obwohl Er Sohn war, hat Er doch an dem, was Er litt, den Gehorsam gelernt; und nachdem Er zur Vollendung gelangt ist, ist Er allen, die Ihm gehorchen, der Urheber ewigen Heils geworden. (Hebräer 5,8-9)

Raten oder wissen - das ist hier die Frage

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In der letzten Woche haben wir erzählt, dass es bei uns ganz schön bunt wird. Und darin sollten wir uns nicht täuschen: Am vergangenen Samstag hatten viele von uns die Möglichkeit, beim Bunten Nachmittag Gemeinschaft in der Gemeinde zu pflegen.

Schon in den Tagen zuvor hat der eine oder andere geRÄTselt, was wohl bei so einer Veranstaltung passiert. GeWUSSt haben es nur die Programmzusammensteller und die Beitragausdenker. WISSEN konnten alle, dass aus irgendeinem Grund schon im Vorfeld Babybilder angefordert wurden - doch blieb ihnen nur, zu RATEN, was mit diesen geschehen würde. Da aber nicht Facebook oder Google darum gebeten hatte, waren viele bereit, sich im Alter von ein paar Stunden oder Wochen zu zeigen…

Am Samstag war es dann so weit: Gleich zu Beginn bestand die Aufgabe darin, zu RATEN, welches Babybild zu welchem BiGeBeler gehört. Mit einer erstaunlichen Quote von 57% offenbarten zwei Damen die beste RATE-Quote - wobei da wahrscheinlich auch ein großer Anteil WISSEN mit drin steckte.
Danach ging es gleich weiter mit RATEN und WISSEN, als u.a. Bilderrätsel und Bibelgeschichten erkannt werden mussten. Auch eine Reihe von Kurzfilmen erforderte daraufhin WISSEN über Menschen und ihre (Miss)Geschicke - wobei man manches Mal mit RATEN besser beRATEN war, als sich aufs WISSEN zu verlassen.

Nun könnte man meinen, der bunte Nachmittag sei gar nicht so bunt wie behauptet, wenn es doch die ganze Zeit nur ums WISSEN und RATEN ging… weit gefehlt: natürlich waren in anderen Beiträgen und Spielen auch Geschicklichkeit, Teamarbeit, Belustigungs- und Ernsthaftigkeitsvermögen, usw. gefragt.

Schließlich durften sich die Geschwister zum Abschluss des Abends über ein gemeinsames Pizzaessen freuen - für das ausnahmsweise mal nicht die fleißigen Gemeindefrauen in der Küche stehen mussten… Und - wäre die Beleuchtung nicht so gemütlich gewesen - hätte man wohl auch besser erkennen können, dass unsere 22 Pizzen ganz schön bunt belegt waren. Sagen wir doch, dass es bunt war!

Ach ja, nur damit keine falschen Assoziationen entstehen: Auch im Februar muss bunt nicht zwangsweise mit Fasching zu tun haben. Man kann offensichtlich auch anders Spaß haben! ;-)

Gestern Grau, Heute Hell, Bald Bunt

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Ende Januar, als man sich eher schon wieder auf Frühling einzustellen begann, ist es nun also doch passiert: Berlin ist weiß.

Nach so vielen grauen Tagen erfreut dieser Anblick - auch wenn dafür heute morgen die Gemeindewege und -parkplätze vom Schnee befreit werden mussten und der ein oder andere im Gottesdienst doch lieber die Jacke bei sich hatte.

Ob der Schnee sich bis kommenden Samstag hält - oder gar vermehrt - ist heute noch nicht absehbar. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, da dieser Samstag statt grau und weiß bunt wird.
Nein, wir werden nicht etwas die Gemeinderäume neu streichen - mal davon abgesehen, dass wir das gar nicht dürfen. :)

Vielmehr sorgen wir für buntes Programm, wenn wir uns in dieser “tristen Jahreszeit” zum “Bunten Nachmittag” treffen. Das zumindest ist geplant. Die angemeldeten Beiträge sind noch überschaubar - aber es sind ja auch noch ein paar Tage Zeit. Und Hauptsache wir haben Gemeinschaft miteinander, um einander immer mehr kennen und lieben zu lernen.

Wir wünschen euch, dass ihr - ob Schnee oder nicht, ob buntes Programm oder nicht - auch ein paar Dinge machen könnt oder Termine habt, an denen/auf die ihr euch freuen könnt.
Dem Herrn sei Dank, dass Er uns in Ihm Freude im Überfluss gibt und uns auch in unserem alltäglichen Leben mit so viel Gutem beschenkt!