Raten oder wissen - das ist hier die Frage

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In der letzten Woche haben wir erzählt, dass es bei uns ganz schön bunt wird. Und darin sollten wir uns nicht täuschen: Am vergangenen Samstag hatten viele von uns die Möglichkeit, beim Bunten Nachmittag Gemeinschaft in der Gemeinde zu pflegen.

Schon in den Tagen zuvor hat der eine oder andere geRÄTselt, was wohl bei so einer Veranstaltung passiert. GeWUSSt haben es nur die Programmzusammensteller und die Beitragausdenker. WISSEN konnten alle, dass aus irgendeinem Grund schon im Vorfeld Babybilder angefordert wurden - doch blieb ihnen nur, zu RATEN, was mit diesen geschehen würde. Da aber nicht Facebook oder Google darum gebeten hatte, waren viele bereit, sich im Alter von ein paar Stunden oder Wochen zu zeigen…

Am Samstag war es dann so weit: Gleich zu Beginn bestand die Aufgabe darin, zu RATEN, welches Babybild zu welchem BiGeBeler gehört. Mit einer erstaunlichen Quote von 57% offenbarten zwei Damen die beste RATE-Quote - wobei da wahrscheinlich auch ein großer Anteil WISSEN mit drin steckte.
Danach ging es gleich weiter mit RATEN und WISSEN, als u.a. Bilderrätsel und Bibelgeschichten erkannt werden mussten. Auch eine Reihe von Kurzfilmen erforderte daraufhin WISSEN über Menschen und ihre (Miss)Geschicke - wobei man manches Mal mit RATEN besser beRATEN war, als sich aufs WISSEN zu verlassen.

Nun könnte man meinen, der bunte Nachmittag sei gar nicht so bunt wie behauptet, wenn es doch die ganze Zeit nur ums WISSEN und RATEN ging… weit gefehlt: natürlich waren in anderen Beiträgen und Spielen auch Geschicklichkeit, Teamarbeit, Belustigungs- und Ernsthaftigkeitsvermögen, usw. gefragt.

Schließlich durften sich die Geschwister zum Abschluss des Abends über ein gemeinsames Pizzaessen freuen - für das ausnahmsweise mal nicht die fleißigen Gemeindefrauen in der Küche stehen mussten… Und - wäre die Beleuchtung nicht so gemütlich gewesen - hätte man wohl auch besser erkennen können, dass unsere 22 Pizzen ganz schön bunt belegt waren. Sagen wir doch, dass es bunt war!

Ach ja, nur damit keine falschen Assoziationen entstehen: Auch im Februar muss bunt nicht zwangsweise mit Fasching zu tun haben. Man kann offensichtlich auch anders Spaß haben! ;-)

Gestern Grau, Heute Hell, Bald Bunt

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Ende Januar, als man sich eher schon wieder auf Frühling einzustellen begann, ist es nun also doch passiert: Berlin ist weiß.

Nach so vielen grauen Tagen erfreut dieser Anblick - auch wenn dafür heute morgen die Gemeindewege und -parkplätze vom Schnee befreit werden mussten und der ein oder andere im Gottesdienst doch lieber die Jacke bei sich hatte.

Ob der Schnee sich bis kommenden Samstag hält - oder gar vermehrt - ist heute noch nicht absehbar. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, da dieser Samstag statt grau und weiß bunt wird.
Nein, wir werden nicht etwas die Gemeinderäume neu streichen - mal davon abgesehen, dass wir das gar nicht dürfen. :)

Vielmehr sorgen wir für buntes Programm, wenn wir uns in dieser “tristen Jahreszeit” zum “Bunten Nachmittag” treffen. Das zumindest ist geplant. Die angemeldeten Beiträge sind noch überschaubar - aber es sind ja auch noch ein paar Tage Zeit. Und Hauptsache wir haben Gemeinschaft miteinander, um einander immer mehr kennen und lieben zu lernen.

Wir wünschen euch, dass ihr - ob Schnee oder nicht, ob buntes Programm oder nicht - auch ein paar Dinge machen könnt oder Termine habt, an denen/auf die ihr euch freuen könnt.
Dem Herrn sei Dank, dass Er uns in Ihm Freude im Überfluss gibt und uns auch in unserem alltäglichen Leben mit so viel Gutem beschenkt!

Von einem Jahr zum andern

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Vielleicht hat der ein oder andere in den letzten Tagen ein wenig über das vergangene Jahr nachgedacht. Vielleicht gar einen Jahresrückblick angeschaut, der noch mal die bewegendsten Bilder von 2011 zeigt.

Begleitet von großen Leistungen, die Menschen in Sport, Wirtschaft, Politik, Naturwissenschaft, sozialen Diensten (durch Gottes Hilfe) vollbracht haben, sticht vor allem Enttäuschendes, Trauriges, Böses heraus:
In Japan forderten Naturgewalten viele, viele Menschenleben und Lebensgrundlagen.
In Nordafrika bekämpften sich Volk und Regierung/Militär gegenseitig.
In Norwegen nahm ein Mann vielen jungen Menschen das Leben.

Tod, Trauer, Zerstörung.
Ganz zu schweigen von Betrug, Wortbruch, Neid, Diffamierung - die oft nicht weniger Leid hervorrufen und im persönlichen Umfeld wie auf oberster politischer Ebene gleichermaßen auftreten. Gerade im letzten Jahr mussten wir das erleben.

Immer wieder drängt sich die Frage auf: “Was hält?” Auf was oder wen kann man sich stützen?
Wer sich diese Frage nicht stellt, hat sie entweder verdrängt…

…oder schon beantwortet.
So, wie z.B. Paul Gerhardt im Jahre 1653, fünf Jahre nach dem 30-jährigen Krieg.
Seine Worte ermutigen für eines und viele kommenden Jahre - so der Herr will und wir leben.
Seine Worte zeigen uns Den, der trägt - viel mächtiger, liebender und treuer, als jeder Vater und jede Mutter es könn(t)en.

Nun lasst uns gehn und treten
mit Singen und mit Beten
zum Herrn, der unserm Leben
bis hierher Kraft gegeben.

Wir gehn dahin und wandern
von einem Jahr zum andern,
wir leben und gedeihen
vom alten zu dem neuen,

durch so viel Angst und Plagen,
durch Zittern und durch Zagen,
durch Krieg und große Schrecken,
die alle Welt bedecken.

Denn wie von treuen Müttern
in schweren Ungewittern
die Kindlein hier auf Erden
mit Fleiß bewahret werden:

Also auch und nicht minder
lässt Gott uns, seine Kinder,
wenn Not und Trübsal blitzen,
in seinem Schoße sitzen.

Ach, Hüter unsers Lebens,
fürwahr, es ist vergebens
mit unserm Tun und Machen,
wo nicht dein Augen wachen.

Gelobt sei Deine Treue,
die alle Morgen neue,
Lob sei den starken Händen,
die alles Herzleid wenden!

Sprich Deinen milden Segen
zu allen unsern Wegen,
lass Großen und auch Kleinen
die Gnadensonne scheinen!

Und endlich, was das meiste:
füll uns mit Deinem Geiste,
der uns hier herrlich ziere
und dort zum Himmel führe.

Das alles wollst du geben,
o meines Lebens Leben,
mir und der Christen Schare
zum selgen neuen Jahre!

Die Bibelgemeinde Berlin wünscht ein gesegnetes Jahr 2012!

Weiße Weihnacht!

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Wenn man heute in Berlin aus dem Fenster schaut, schaut man besser schnell wieder in eine andere Richtung, wenn man nicht das ganz und gar “unweihnachtliche” Grau ansehen will.

Wenn man heute in Berlin einen Fuß vor die Tür setzt, sollte man zumindest einen Regenschirm dabei haben und gut aufpassen, dass man weder selbst in die Pfützen tritt, noch von einem vorbeifahrenden Lastwagen geduscht wird, der durch eine solche fährt.

Graue Weihnachten!!!

Jedes Jahr dieselbe Frage: “Wird es wohl weiße Weihnachten geben?… Wir befragen dafür vorsichtshalber schon mal am 8.12. unseren Wetterexperten… und ab dann jeden Tag im halbstündigen Rhythmus… Damit wir auch ja nicht den Gesprächsstoff verlieren.”

Kein Wunder, dass man von der Bibelgemeinde weniger brandheiße Neuigkeiten zu den Wetteraussichten für Weihnachten 2012-2025 erwarten kann
- aber auch wir sprechen über weiße Weihnachten.

Jesus Christus, an dessen Kommen, Leben, Sterben und Auferstehen wir Tag für Tag denken (wollen), ist an Weihnachten häufig stärker im Bewusstsein vieler Menschen. Leider denken viele dabei aber allenfalls an die (zeitweise) weißen Windeln, die Er als Baby getragen haben mag.

Was viele nicht wissen: Jesus Christus kam, um allen Menschen weiße Kleider zu schenken - so sagt es die Bibel an vielen Stellen. Jesus Christus spricht:

“Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden; und ich will seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens, und ich werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.” (Offenbarung 3,5)

“Ich rate dir, von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird; und salbe deine Augen mit Augensalbe, damit du sehen kannst!” (Offenbarung 3,18)

Und Johannes sagt:

“Nach diesem sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Kleidern, und Palmzweige waren in ihren Händen.” (Offenbarung 7,9)

Die Bibel erklärt auch, wie man diese weißen Kleider erhält:

“Das sind die, welche aus der großen Drangsal kommen; und sie haben ihre Kleider gewaschen, und sie haben ihre Kleider weiß gemacht in dem Blut des Lammes.” (Offenbarung 7,14)

Im Blut des Lammes, in der Vergebung des Sohnes Gottes, der als Mensch auf diese Erde kam und als solcher für die Menschen starb - darin ist Erlösung von Sünden, Erlösung von Unreinheit und bildlich gesprochen “Reinigung von befleckten Kleidern” zu erlangen.

Nicht wie weißer Schnee, der nach ein paar Stunden grau und matschig ist, und mehr oder weniger schnell wieder taut - nein, weiße Kleider in Ewigkeit.
Als Daseinsberechtigung für den Himmel.
Um dort ewig das Kommen und Leiden und Erhöhtwerden Jesu Christi zu feiern.

Das sind weiße Weihnachten!

Und anders als beim Wetter haben Sie und du Einfluss darauf.
Ja, sie sind frei verfügbar. Für 2012-2025 und darüber hinaus…!

Gottes Liebe zum “Fest der Liebe”

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Der Volksmund spricht bei Weihnachten oft auch vom “Fest der Liebe”. Und tatsächlich geben sich viele die größte Mühe, wenigstens an den Weihnachtstagen keinen größeren Streit ausbrechen zu lassen. Und - na klar - wenn man Gemeinschaft mit “seinen Lieben” hat, dann sollte es doch wirklich auch etwas freundlicher zugehen können.

Aber wirklich zufriedenstellend ist es auch nicht, “die langweiligen Verwandten zu ertragen”, tiefe Familienzerwürfnisse mit einem Lächeln zu übertünchen und nach den stressigen Tagen wieder ein Jahr Ruhe zu haben von der ganzen Aufregung… Ist das wirklich ein “Fest der Liebe”?

Hängt die Zufriedenheit nicht letztlich doch davon ab, was man MIR schenkt, ob man sich für MICH interessiert, ob es MEIN Lieblingsessen gibt und ob ICH mich erholen kann… Ist das Liebe?

Wer jetzt gerne schnell in Wikipedia nachschlagen würde, was Liebe ist und wie man sie definieren kann, der sei eines besseren belehrt: Die Bibel definiert dieses Wort nämlich zugleich am kürzesten und am treffendsten - in 1. Johannes 4,8:

>>Gott ist Liebe<<

Eine wunderbare und klare Botschaft für unsere lieblose Welt!
Das glauben Sie nicht? Sie denken, diese Aussage halte einer Konfrontation mit den traurigen Realitäten unserer Zeit nicht stand? Sie haben Fragen wie diese:

  • Liebt Gott alle Menschen gleich?
  • Wie kann ein liebender Gott menschliches Leid zulassen?
  • Wenn Gott die Welt liebt, warum rettet Er nur einige Menschen und nicht alle?
  • Wenn doch Liebe zu Gottes Wesen gehört, wie kann Er dann mit Zorn auf Sünder erfüllt sein?

Pünktlich zum Fest der Liebe unterbrechen wir für einige Wochen die Serie über den “Geistlichen Terrorismus”  und wenden uns dem Thema der Liebe Gottes zu!

In dieser Predigtserie erwartet Sie eine leidenschaftliche, gut argumentierte Verteidigung der Wahrheit von Gottes Liebe. Sie hören auch davon, was Gottes Liebe nicht ist. Seien sie darauf gespannt, wie die schwierigen Fragen direkt in Angriff genommen und auf offene und gründlich biblische Art beantwortet werden.

Hier geht es zum Predigtarchiv

Warum wir wo Weihnachten wie weilen werden

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Wie jedes Jahr weihnachtet es wieder.

Das darf es ruhig. So finden wir.

Die Frage ist doch nur, ob wir auch meinen “Weihnachten würde unter dem Baum entschieden”, oder worum sich unser Leben tatsächlich dreht.

Bäume drücken Gottes Schöpfermacht aus, Geschenke darunter Seine Großzügigkeit, die Er Menschen erleben lässt. Grund, Ihn zu preisen, oder?!
… kein Grund, sich zu ärgern oder zu streiten!

Wir freuen uns über das Vorrecht, in diesen Tagen neben Bäumen und dem ein oder anderen Geschenk, viel Wort Gottes, viele Lieder und Gebete Ihm zur Ehre, und viel Gemeinschaft zu genießen. Schön, wenn die ruhigen und (für einige gewiss auch) freien Tage am Ende des Jahres dies alles ermöglichen.

Wir würden uns auch freuen, Sie und euch dabei in unserer Mitte Willkommen zu heißen. Wann, wo, was, wie?

  • Mittwoch, 21.12.2011: Weihnachtsfeier um 18 Uhr bei Gesang, Gebäck und Gemütlichkeit
  • Samstag, 24.12.2011: Christvesper um 16 Uhr
  • Sonntag, 25.12.2011: Gottesdienst um 10.30 Uhr

Wir treffen uns jeweils in der Wustrower Straße 52 und laden jeden herzlich dazu ein!

Gesegnete Weihnachtstage!

Ein genialer Speicher

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Schon seit jeher sind Menschen damit beschäftigt, wichtige Dinge zu speichern: Korn in der Scheune, Geld auf dem Konto, Möbel auf dem Speicher,…
in unserem digitalen Zeitalter gilt das mehr denn je: Vor ein paar Jahren waren ein paar Hundert Megabyte noch eine Hausnummer - heute sind sie eine Lachnummer. Kein Wunder bei einer solch großen Datenmenge. Und alles ist so wichtig - dass es ja nicht verloren gehen darf!

Ist es da nicht erstaunlich, dass der Mensch über das faszinierendste Speicherinstrument überhaupt verfügt? In diesem lässt sich nicht nur eine unbegrenzte Menge von Dingen speichern, sondern es hat sogar die absolut geniale Funktion, stark genutzte “Daten” immer besser zu speichern und immer weiter in das System hineinzuflechten - und auf der anderen Seite nicht genutzte, also offensichtlich “überflüssige” Daten, in den Papierkorb zu verschieben.

Ich meine das Herz.
Das Herz?
Na klar: Was wir lesen, was wir uns ansehen, was wir hören, worüber wir nachdenken, was wir sagen, singen, schreien, das beschäftigt uns. Das geht uns allen so.
Und es ist im Übrigen genau das wovon Sprüche 4,23 spricht:

“Mehr als alles andere behüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus.”

Darum ist es so wichtig, was wir in uns hineinlassen, weil es unser Leben ausmachen wird.

Macht man aber von dieser Funktion des Herzens richtigen Gebrauch, liegt darin der angesprochene gewaltige Wert begründet.
Was ich mit “richtigem Gebrauch” meine? Das bringt der Psalmist hervorragend auf den Punkt (Psalm 119,11):

“Ich bewahre dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht gegen dich sündige.”

Wer die Bibelgemeinde Berlin schon länger kennt, weiß auch, dass wir von 2006-2008 als Gemeinde den 1. Petrusbrief auswendiggelernt haben. Wer den Menschen kennt, weiß nämlich, dass ihm gegenseitiges Ermutigen und Mitziehen des Öfteren ganz gut tut.

Nun verfolgen wir das gleiche Ziel, wenn wir am 4. September damit begonnen haben, den 1. Johannesbrief auswendig zu lernen. In den vergangenen Jahren hatten wir bereits das Vorrecht, diesen Brief von Pascal ausgelegt zu bekommen - nun machen wir uns daran, ihn als bleibende Erinnerung und als etwas, das gemäß Sprüche 4 unser Leben bestimmt, in unser Herz zu schreiben.

Wer das liest und bemerkt, dass er allerlei Facebook-Statusnachrichten, Zeitungsartikel, Studienbücher und Werbezeitschriften in sein Herz schreibt, der ist herzlich eingeladen, sich zu fragen, ob es wirklich das ist, was er leben will!
Wenn dieser jemand eine Gemeinde hat, dann sei er herzlich eingeladen, in dieser Gemeinde ein Verslern-Projekt anzuzetteln! Na, wie wäre es damit?

Und wenn er lieber erst mal selbst zu lernen anfangen will, dann steige er doch einfach im 1. Johannesbrief mit ein! In dieser Woche sind wir bei Kapitel 2,4 angelangt. Ein wirklich wichtiger Vers:

Wer sagt: »Ich habe ihn erkannt«, und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in einem solchen ist die Wahrheit nicht;

Dies hat den Vorteil, dass er in unserem Predigtarchiv jeden Vers dieses wertvollen Briefes ausgelegt findet! Das ist doch ein Angebot, oder?!

Welch ein wunderbares Geschenk haben wir Menschen doch darin, dass wir über ein Herz verfügen, das fühlen, wollen und denken kann. Und wie gut ist Gott, dass Er sich uns offenbart hat, sodass wir das Herz auch noch mit dem wichtigsten Material füllen können, das auf diesem Planeten verfügbar ist.

Übrigens garantiert ohne Viren…

Danksagung

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Vor zwei Tagen war der vierte Donnerstag des Monats November.
“Und weiter?” werden sich einige sagen - und das ist nicht verwunderlich für einen Europäer.

Wer allerdings auch etwas über den europäischen Tellerrand hinausschaut, hat womöglich mitbekommen, dass dies der Tag ist, an dem in den Vereinigten Staaten “Thanksgiving” gefeiert wird. In Kanada fällt dieser Festtag auf den zweiten Montag im Oktober.

Der Deutsche wird womöglich das Erntedankfest damit assoziieren - klingt das doch der engl. Übersetzung von “Thanksgiving” (”Danksagung”) sehr ähnlich. Tatsächlich gibt es Parallelen - und doch genießt das Fest in Nordamerika wohl eine größere Bedeutung als in unseren Regionen: Dort ist dieser Tag ein offizieller Feiertag und von traditionellem (Truthahn-)Essen gekennzeichnet. Auch wird es dort als das größte Familienfest angesehen.

Abgesehen davon, dass Familien in unserer Gesellschaft einen immer schwereren Stand haben, ist auch das Fest bei uns immer weniger von Danksagung geprägt. In Hohenschönhausen wird um die Zeit des Erntedankfestes ein großes “Erntefest” gefeiert - man hat also einfach die Danksagung aus dem Namen gestrichen, möchte aber die Feierei nicht missen…

Wie es wohl bei einigen Familien in Amerika noch der Fall ist, wollen auch wir als BiGeBe diesen Anlass nutzen, dem von Herzen Dank zu sagen, der die Erde und ihre Ernte gibt. Und der selbst die schwierigen Situationen und Umstände zum Besten Seiner Kinder gebraucht (Römer 8,28)!

Da wir mit Ben und Jessye seit einigen Monaten auch ein paar waschechte Amerikaner in unseren Reihen haben, wollen wir sogar ein Stück nordamerikanische Tradition erleben und freuen uns auf ein (fast) echtes Truthahn-Thanksgiving-Essen am kommenden Samstag, den 3.12.
Uns selbst wie auch Sie und euch wollen wir ermutigen:

“Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.” (1. Thessalonicher 5,18)

Der Sommer ist vorüber

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In dieser Woche verzeichnete Berlin wohl die ersten Minusgrade dieses Winters.
Es ist also mal wieder so weit.

Nun wird es den einen oder anderen Leser vielleicht wundern, warum wir am 20. November auf die Idee kommen, dass der Sommer nun vorüber ist - was doch nicht erst seit heute offensichtlich ist…
Tja, in den letzten Jahren war die Bibelgemeinde dem Rest der Welt immer ein Stück weit voraus, weil sie auch im Winter eine ganze Menge Sommer hatte. Verkörpert in Philipp, Maike, Elena und mittlerweile sogar noch einer Nr. 4, die in Maikes Bauch schon mit dem Nachnamen Sommer heranwächst.

Diese Sommers, die bei WDL am Köriser See wohnen und dienen, sind mittlerweile seit mehr als drei Jahren regelmäßig zur Bibelgemeinde gekommen. Durch ihren gottesfürchtigen Wandel, ihre Offenheit und Freundlichkeit und ihre Hilfsbereitschaft in praktischen Dingen sind sie uns sehr wertvoll geworden.
In all den Jahren wussten wir aber auch darum, dass sie sonntagsmorgens - wenn sich der deutsche Normalbürger noch “im Land der Träume” befindet - schon früh auf der Autobahn gen Berlin unterwegs sind, um rechtzeitig in der Gemeinde zu sein. Auch im Winter, wohlgemerkt.

Umso besser können wir verstehen, dass sie sich nun einer Gemeinde anschließen, die für sie deutlich leichter zu erreichen ist, bei der sie auch unter der Woche häufiger unter Gottes Wort kommen können und zu der sie auch gut jemanden einladen können.
So wünschen wir ihnen für ihren weiteren Weg Gottes reichen Segen und freuen uns über die Verbundenheit, die erhalten bleiben wird - und natürlich über ihre (hoffentlich vielen) Besuche!

Und wo wir gerade bei Besuchen sind, können wir auch schon fröhlich auf einen großen Besuch vorausblicken, der uns in zwei Wochen bevorsteht - und zwar von eben dort, vom Köriser See!
Dann nämlich werden die “Esraner” des neuen Esra-Training-Jahrgangs vom Köriser See unseren Gottesdienst besuchen und unsere Gemeinde etwas kennen lernen. Das beruht im Übrigen auf Gegenseitigkeit! Mit der treuen Arbeit am Köriser See durch Gebet, gegenseitige Hilfe und natürlich Leute wie Müllers und Sommers verbunden, sind wir dankbar für den großen Jahrgang, den der Herr in diesem Jahr zusammengebracht hat und wünschen uns, dass Er sie reichlich lernen, wachsen und weitersagen lässt!

Nr. 7.003.326.485

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In den letzten Tagen haben die Neugeborenen es des Öfteren in die Schlagzeilen geschafft: Für den 11.11.11 stieg die Anzahl der Anträge auf Kaiserschnitt beträchtlich. Während einige Krankenhäuser sich dagegen wehrten, bemühten sich andere, die vielen Wünsche nach dem besonderen Geburtsdatum zu erfüllen.

Auch einige Tage vorher standen die Geburtsstationen im Fokus des Medieninteresses: Wo kam wohl der siebenmilliardenste Mensch zur Welt? So richtig wird man das nie wissen können. Und die meisten sind sich wahrscheinlich darin einig, dass dies auch nicht von entscheidender Bedeutung ist…

Viel entscheidender ist doch, dass es einen allmächtigen Gott gibt, der Menschen schaffen kann! Wie beeindruckend ist es, dass “wie aus dem nichts” ein Mensch in einem Bauch (!) heranwächst, und dann nach (ziemlich genau) neun Monaten den Weg heraus findet - der noch dazu gar nicht so leicht  zu nehmen ist…
Und dann auf einmal atmet dieser Mensch zum ersten Mal und trinkt zum ersten Mal und schreit zum ersten Mal. Können Sie dieses Wunder erfassen? Ich nicht! So bleibt nichts anderes, als staunend den HERRN für Seine Herrlichkeit zu preisen.

Als Bibelgemeinde freuen wir uns besonders, dass auch wir heute Nacht wieder Zuwachs bekommen haben. (Ohne Zweifel war es Mensch Nr. 7.003.326.485 ;-) )
Thomas und Kathrin Westermann wurde am frühen Morgen ihre erste Tochter Naemi geschenkt:

So wie für Naemi würden wir uns auch für die anderen gut 7 Milliarden freuen, wenn auch in Zukunft Neugeburten (im Sinne von Joh 3,3) die Schlagzeilen bestimmen, denn:

Jesus antwortete und sprach zu [Nikodemus]: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen!